Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Rentnerinnen und Rentner aufgepasst:

    Dieser Tipp kann sehr viel Geld sparen!

    Seit 1. August gilt eine Neuregelung in der Krankenversicherung der Rentner. Wer Kinder erzogen hat und von seiner oftmals nicht gerade üppigen Rente hohe private Krankenversicherungsbeiträge bezahlen muss, sollte jetzt aufpassen und aktiv werden. Das rät Siegfried Stresing, Vizepräsident und Rentenexperte des Deutschen Familienverbandes (DFV).

    Jahrelang schauten Frauen, die wegen Kindererziehung längere Zeit aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, ungläubig auf ihre sowieso schon geringe Rente. Da sie nicht pflichtversichert in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) waren, mussten sie erhebliche Beiträge für eine private Krankenkassenversicherung aufbringen.

  2. Kinderrechte im Grundgesetz: Sonderstatus Kind?

    Vor den anstehenden Bundestagswahlen wird in der Politik erneut die Forderung nach Rechten für Kinder erhoben, die sich von den Rechten der Erwachsenen unterscheiden. Auch das Bundesfamilienministerium hat sich bereits für eine Verankerung von Kinderrechten ins Grundgesetz stark gemacht.

    Angesichts der Familienvergessenheit in der Politik tut die Stärkung von Kindern und Eltern tatsächlich not. Aber ist die Schaffung spezieller Kinderrechte, also eine Art „Sonderstatus Kind“, dafür wirklich der beste Weg?

  3. Bundessozialgericht: Keine Entlastung von Familien in der Rentenversicherung 

    (Berlin). Das Bundessozialgericht sieht keine verfassungsrechtliche Pflicht, Familien in den Beiträgen zur Rentenversicherung zu entlasten. „Obwohl in der heutigen Anhörung Verfahrensfehler der Beklagten zu einer Rückverweisung an die Vorinstanzen führten, gehen die Familien optimistisch in die entscheidenden Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht“, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann.

    „Das Bundessozialgericht hat heute nicht den Mut gefunden, Eltern Gerechtigkeit zu verschaffen. Doch die betroffenen Familien geben nicht auf, für eine verfassungsgemäße Beitragsgestaltung in den Sozialversicherungen zu streiten!"

  4. Elternklagen-Kampagne ausgezeichnet

    Die Pax-Bank hat die vom Familienbund der Katholiken gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband durchgeführte Kampagne „elternklagen.de“ am 6. Juli 2017 mit einem Preis für innovatives und soziales Engagement ausgezeichnet.

    Das Preisgeld ist eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Der Familienbund hatte die Kampagne für den Preis vorgeschlagen und wird das Preisgeld wieder in diese investieren. Der Bundesgeschäftsführer des Familienbundes, Matthias Dantlgraber, zeigte sich zufrieden: „Der Preis ist eine erneute Bestätigung, dass der von uns eingeschlagene Weg richtig ist und unsere Argumente überzeugend sind. Und das Timing hätte nicht besser sein können: Direkt vor dem 25. Jahrestag des Trümmerfrauenurteils des Bundesverfassungsgerichts, das am 7. Juli 1992 die Benachteiligung von Familien in der Sozialversicherung höchstrichterlich festgestellt hat. Und genau zwei Wochen, bevor sich das Bundessozialgericht am 20. Juli 2017 erneut mit der Frage der familiengerechten Beitragserhebung befassen wird. Wir gehen gestärkt in diesen Termin!“

  5. Auf ihrem Sommerkongress zum „Recht der digitalen Welt“ vergeben IT-Juristen gleich zwei Preise mit Familienbezug

    Den Hauptpreis vergaben die Medienrechtler an die Bundesnetzagentur. Sie hatte Eltern im Februar aufgefordert, die sprechende Puppe „Cayla“ zu zerstören.

    Wegen ihrer Aufnahmefunktion und einem schlecht gesicherten Internetzugang sei sie ein verstecktes Spionagegerät, über deren Verbot die Behörde wacht. Grundlage ist § 90 Telekommunikationsgesetz.

    Es verbietet Sender, welche nicht als solche erkennbar sind und so unerkannt private Gespräche aufzuzeichnen können. Ein Jurastudent aus Saarbrücken hatte zuvor die preisgekrönte Puppe untersucht. Die "Entscheidung des Jahres" fällte nach Ansicht der Experten das Amtsgericht Bad Hersfeld. Dabei ging es um die Klage eines Mannes gegen seine Ex-Frau.