Deutscher Familienverband - Willkommen

Der Deutsche Familienverband (DFV) setzt sich für Kinder und ihre Eltern ein. Der DFV ist ein wichtiger Partner in der Familienpolitik.
  1. Menschen wollen Konflikte lösen

    Im April ist der erste Mediationskurs unter der Leitung von Elisabeth Hosp beim DFV Sachsen-Anhalt gestartet. Die erfahrene Mediatorin aus Magdeburg hat den Ausbildungskurs von Olaf Friedersdorf übernommen – und setzt neue Akzente. Seit mehr als 20 Jahren bildet der DFV nun bereits Mediatorinnen und Mediatoren aus.

    Frau Hosp, was können Sie zum Start des diesjährigen Ausbildungskurses sagen?

    Wir haben eine bunt gemischte Gruppe mit Studentinnen und Studenten verschiedener Studienrichtungen, aber auch Berufstätige aus dem Personalmanagement, dem pädagogischen Bereich sowie eine Architektin. Männer sind im Kurs aber unterrepräsentiert. Das ist schade, denn sie bringen weitere Perspektiven mit ein.

    Was ist der Vorteil von Mediation, wo wird sie angewendet?

    Mediation kann überall da angewendet werden, wo Menschen miteinander in Kontakt treten und eben in einen Konflikt geraten. Beispiele sind Erbschaftsstreitigkeiten, Konflikte in einer Paarbeziehung oder zwischen Nachbarn. Auch in Unternehmen, Vereinen oder anderen Organisationen sowie im schulischen Bereich werden Mediatoren gebraucht.

  2. Veranstaltungseinladung: Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

    Im Koalitionsvertrag ist die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ein wichtiges Vorhaben. Über die Ausgestaltung einer entsprechenden Grundgesetzänderung berät eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die bis spätestens Ende 2019 einen Vorschlag ausarbeiten soll.

    Im Rahmen eines Fachtages möchten wir uns mit Ihnen über das Für und Wider einer Grundgesetzänderung austauschen und diskutieren. 

    Veranstaltungsdatum: Samstag, 19. Oktober 2918
    Veranstaltungsort: Gasthof – Pension „Zum Koch“ Vorderhainberg, 94496 Ortenburg

  3. DFV: Wahlrecht ab Geburt statt Wahlrecht ab 16

    Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert eine konsequente Änderung des Wahlrechts, bei der alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger berücksichtigt werden.

    (Berlin). Im Grundgesetz Artikel 38 Absatz 1 ist die Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl festgelegt. Tatsächlich werden Kinder und Jugendliche vom Wahlrecht ausgeschlossen. Ein Gesetzesentwurf von Bündnis 90/Die Grünen, der am Freitag im Bundestag debattiert wird, will Abhilfe schaffen: Bei Bundestags- und Europawahlen sollen 16-Jährige wählen dürfen.

    „Seit den Fridays-for-Future-Demonstrationen ist deutlich, dass Kinder eine politische Meinung haben und diese klar zum Ausdruck bringen. Wählen dürfen sie aber nicht“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des DFV. Mit dem Vorstoß der Grünen, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken, werde der Wahlrechtsentzug nur zaghaft angegangen.

  4. Deutscher Familienverband: Schulsozialarbeit dauerhaft verankern

    Zum Weltkindertag macht sich der Deutsche Familienverband (DFV) für die Schulsozialarbeit stark, die effektiv gegen Schulabbrüche vorbeugt.

    (Berlin/Magdeburg). Schulerfolg ist eine wichtige Voraussetzung für den Übergang in eine höhere Schulform und den späteren beruflichen Einstieg. Schulsozialarbeit hilft, Jahrgangswiederholungen und Schulabbruch zu verhindern. Schulsozialarbeiter sind wichtige Bezugspersonen für alle Schüler. Bei Konflikten stehen sie ihnen mit altersgerechten und konstruktiven Hilfen zur Seite. „Wir können nicht auf Schulsozialarbeit verzichten. Sie gehört an jede Schule“, sagt René Lampe, Vizepräsident des DFV.

    Obwohl Schulsozialarbeit seit Jahren Praxis an Schulen ist, gestaltet sich die Finanzierung schwierig. In Sachsen-Anhalt, dem Land mit der höchsten Schulabbrecher-Quote bundesweit, steht die Finanzierung regelmäßig auf wackeligen Füßen. „Das ist schlecht für die Schulsozialarbeit, aber vor allem ist es dramatisch für die Kinder und ihre Eltern. Schulsozialarbeit braucht Verlässlichkeit“, so Lampe.

  5. Baukindergeld beliebt und wirkungsvoll: Bilanz des Deutschen Familienverbandes zum ersten Jubiläum

    Vor einem Jahr startete das Baukindergeld. Seitdem haben fast 135.000 Familien einen Antrag für den staatlichen Zuschuss zum Eigenheim gestellt. Mehr als ein Viertel des Fördergeldes über 10 Milliarden Euro ist bereits gebunden. Trotzdem bricht die Kritik an der Maßnahme für Familien nicht ab – unbegreiflich, findet der Deutsche Familienverband (DFV).

    (Berlin). „Das Baukindergeld ist bei Familien sehr gefragt“, sagt Sebastian Heimann, DFV-Bundesgeschäftsführer. Anders als immer wieder behauptet, profitierten insbesondere Familien mit geringerem Einkommen vom Baukindergeld. Nach neuesten Angaben des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) verfügen 60 Prozent der bisher geförderten Familien über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 40.000 Euro im Jahr.